Am Samstag gastierten die Kurstädter aus Bad Liebenwerda im Waldstadion.

Vor der Partie war allen Beteiligten bewusst, dass der Sieger der Partie einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt tätigen kann. So begann die Partie auch recht verhalten auf beiden Seiten. Bad Liebenwerda versuchte, das Spiel ruhig aufzubauen, unsere Elf versuchte hinten sicher zu stehen und bei Ballgewinn schnell in das Abschlussdrittel zu kommen. Dies gelang jedoch nur selten. Auf beiden Seiten waren Chancen Mangelware. Die größte Chance in der ersten Hälfte hatte Voigtländer nach Flanke von C. Vogt. Mit der Direktabnahme entschied sich „Vogge“ jedoch für die falsche Variante und verzog klar. So ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

Zur zweiten Hälfte kam Offensivspieler Hühne in die Partie. Mit nun sichtlich mehr Zug zum Tor sollte unsere Elf zu Torerfolgen kommen. Nach nicht einmal 10 Minuten in Hälfte zwei sorgte ein Zuspiel von C. Vogt auf Hühne für die Führung. Genau zwischen den Verteidigern durchlaufend schloss Hühne satt ab. Nun war unsere Elf am Drücker. Immer wieder war es Hühne, der die Bälle forderte und gefährlich in die Spitze spielte. Eine Balleroberung von Hühne in der eigenen Hälfte schnell weiterleitend auf den durchstartenden Voigtländer besorgte das 2:0. Die Partie war nun so gut wie entschieden. Bis dahin fand der Gast keine Mittel gegen die gut stehende Abwehr um Eckhardt. Vor allem die Offensive um Schenk, Voigtländer und Hühne hatte nun ein ums andere Mal den nötigen Platz, um das Ergebnis auszubauen, leider fehlte, wie so oft in der Vergangenheit, die nötige Effizienz. Kurz vor Schluss hatte „BaLi“ einen Freistoß an der Mittellinie zugesprochen bekommen. Dieser segelte lang und weit in den 16ner und Torhüter Nicolaus verschätzte sich und so lag der Ball nach Kopfball von Hennig im Tor. Sollte nun das große Zittern beginnen und unsere Elf das bis dahin so sicher geglaubte Spiel noch aus der Hand geben? Bereits im Gegenzug konnte Schenk alle beruhigen. Hühne in die Tiefe startend konnte von der Hintermannschaft noch gebremst werden, den zweiten Ball von C. Vogt abfangend, prallte per Pressschlag mit Glück zu Voigtländer, welcher uneigennützig auf Schenk durchsteckte und dieser keine Mühe hatte, den Ball zum viel umjubelten 3:1 ins Tor schoss.

Mit nun 12 Punkten Abstand auf den ersten regulären Abstiegsplatz ist etwas Luft nach unten. Trotzdem gilt es, den Aufwärtstrend von nun 5 Spielen ohne Niederlage mitzunehmen und beim Derby in Ortrand weitere Punkte zu sammeln.