Kurz bevor sich der FC Bayern mit Borussia Dortmund messen sollte, wartete auf Fußballdeutschland der zweite Klassiker. Lauchhammer gegen Lindenau = Derbytime!

Gegen eine kämpferische Truppe aus Lindenau schickten die aktuell personalschwachen Lauchhammeraner eine junge Truppe in den Innenraum des Fußballtempels, welcher im Volksmund auch meist nur Waldstadion genannt wird. Mit drei eigentlichen A-Junioren und auch sonst eher jüngeren Kickern in der Startelf spielte Coach Renner ein bisschen Jugend forscht. Zunächst mit Erfolg: Nach knappen 5 Minuten Findungsphase stabilisierte sich die Defensive der Hausherren Minute für Minute und lies die Gäste kaum zu nennenswerten Vorstößen kommen. Insgesamt war es ein sehr ausgeglichenes Spiel mit einem kleinen Chancenplus auf Seiten der Gäste.

Über links und rechts konnten die großgewachsenen Außenspieler Leppin und Urban mit den Flügelverteidigern Rusch und Bugai hin und wieder offensive Akzente setzen, doch wie so oft fehlte es an der nötigen Effizienz im Abschluss. Dennoch betrat man positiv die Kabine. Beim Halbzeitstand von 0:0 war hier für beide Mannschaften noch alles möglich und der FCL befand sich auf einen guten Weg.

In Durchgang Zwei brachte Lindenau immer mehr Gefahr mit aggressiven Sturmlauf und der FCL kann in der ein oder anderen Aktion von Glück reden, nicht kassiert zu haben. Allerdings schuf die nun offensivere Gästemannschaft auch neue Räume für Konter der Boys in orange, die oftmals an fehlender Konzentration scheiterten.

Der eingewechselte Motivator und Fußballer Burda brachte Lindenau dann in der 72. Spielminute in Front. Ein Blau-Weißes Messer in die Herzen der Lauchhammeraner Fußballfans, welche den Auftritt gerne mit einem Punktgewinn vergolden wollten. In den restlichen Minuten probierte die junge Truppe von und nun auch mit Coach Renner nochmal das Spiel gefährlich zu machen, jedoch ohne vorzeigbare Erfolge.

Mit dem Schlusspfiff muss man zwar eine bittere Niederlage verkraften, aber gleichzeitig auch die gute, unerfahrene Mannschaft, insbesondere Innenverteidiger Lesche und die restliche Defensive, für ihre Leistung loben. Auch wenn es in Zukunft nicht einfacher wird, bleibt unsere “Zweete” mit Spaß und Kampfbereitschaft bei der Sache.

So auch nächste Woche beim Auswärtsspiel gegen die TSG Lübbenau, am 13.04.