Wieder einmal gab es für unsere Erste keine Punkte. Doch die gezeigte Leistung lässt auf bessere Ergebnisse hoffen.

Am Sonntag stand das schwere Auswärtsspiel bei der Fichte aus Kunersdorf auf dem Programm. Das Hinspiel bei vielen noch im Kopf, wusste man um die schwere des Spiels. Das an diesem Tag eine mannschaftlich geschlossene Leistung von Nöten sein wird und auch die Leidenschaft im Spiel gegen Ball im Vordergrund stand, gab Trainer Nicolaus seinen Mannen von Beginn an mit auf dem Weg. Die Mannen um Kapitän Vogt nahmen diesen Kampf an und kamen gut in das Spiel. Kunersdorf versuchte in ihrem Spiel das Mittelfeld schnell zu überbrücken und durch Diagonalbälle gefährlich vor das Tor zu kommen. Auch bei Standards waren die Hausherren gefährlich und so viel auch der Führungstreffer. Ein klassisches „Pingpongtor“ sorgte mal wieder für einen frühen Rückstand, doch anders als in den Vorwochen war diesmal kein Auseinanderbrechen der Mannschaftsteile zu erkennen. Jeder Einzelne stemmte sich gegen die Vorstöße der Heimelf und kämpfte für den anderen auf dem Feld mit. Leider fehlte im letzten Drittel die Durchschlagskraft. Die beste Chance hatte dabei noch Hühne nach Freistoß von Voigtländer, sein Schuss hielt aber der Schlussmann der Kunersdorfer ohne größere Probleme. Kunersdorf wurde in der Folgezeit vor allem durch Standards gefährlich. Gefühlt 15 Ecken flogen in den 16er des FCL, bis auf das Gegentor sprang aber nichts mehr bei raus.

Die zweite Hälfte, in der der Regen einsetzte und nun noch mehr Kampf und Leidenschaft gefragt waren. Diesen Kampf nahm unsere Elf bedeutend besser an. Das Spielgeschehen verlagerte sich mehr und mehr in die Hälfte der Heimelf, als dann nach einer guten Stunde Voigtländer von gut 20m abzog und der Torhüter gerade noch an den Ball an den Pfosten lenkte, lief Hein in Stürmermanier nach und konnte zum viel umjubelten Ausgleich einschieben. Endlich belohnte sich unsere Elf für ihre Leistung und das Spiel lief weiter in Richtung Kunersdorfer Gehäuse. Schenk und Matsch in aussichtsreicher Position vergaben ihre Chancen jedoch. Kunersdorf bekam eine Viertelstunde vor Schluss dann auch wieder in die Partie und kam nun mehrmals gefährlich vor das Tor des FCL. An diesem Tag war das Glück des Tüchtigen jedoch auf der Seite des FCL, bis dahin zumindest. Insgesamt 3x Aluminium halfen uns, das Remis zu halten. Nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Eckhardt kam etwas Unordnung in der Hintermannschaft des FCL auf und dies wusste die Heimelf zu nutzen. Klisch lief Hubrich davon und dieser schob ins lange Eck ein. Ein letztes Aufbäumen brachte dem FCL nichts, leider stand man wieder mit leeren Händen da. Doch wie bereits gegen Herzberg angedeutet, bewies die Mannschaft fußballerische Qualitäten und auch endlich Leidenschaft, die auf bessere Ergebnisse hoffen lassen.

Das kommende Spiel gegen den Spremberger SV ist ein richtungsweisendes Spiel, bei einer Niederlage ist man mittendrin im Abstiegsstrudel, bei einem Sieg kann man die Gäste auf Distanz halten. Anstoß der Partie ist 15 Uhr im Waldstadion.