Der FC Lauchhammer scheitert in der 2. Runde des Kreispokals Südbrandenburg am Landesklasse-Ost-Vertreter Rot-Weiß Luckau.

Bei bestem Fußballwetter empfing die 1. Männermannschaft des FC am Samstagnachmittag die ebenfalls schlecht in die Saison gestarteten Luckauer mit der Prämisse endlich den Fußball zu spielen, den das Team in der Lage ist und vor dem Tor den Knoten platzen zu lassen. Von Beginn an entwickelte sich das Spiel auch so, wie es sich Co-Trainer Katzschke, welcher den zu entschuldigenden Trainer Schenk vertrat, vorgestellt hat. Mit schnörkellosem Direktspiel wurden die Gäste die ersten 20 Minuten gut beschäftigt und in die Defensive gedrängt. In der 11. Minute konnte Eckhardt nach einer Ecke von Riemer den Torwart bezwingen, allerdings wurde sein Kopfball auf der Linie geklärt. Der nächste Hochkaräter ließ nicht lange auf sich warten. In der 14. Minute stand Hühne nach Doppelpass mit Matsch alleine vor Schwittek, brachte aber keinen kontrollierten Abschluss zu Stande und beförderte den Ball über das Tor.

In den weiteren Minuten der 1. Halbzeit nahm der Druck des FC zunehmend ab und Luckau kam besser ins Spiel. Nach einem langen Ball und einem Tänzchen im 16er des FC konnte Rasooli beinahe die Führung für die Gäste erzielen, sein Schuss ging aber knapp am langen Pfosten vorbei. Die letzte nennenswerte Chance für den FC im gesamten Spiel hatte dann Sowa in der 32. Minute. Riemer mit der Flanke von rechts auf Sowa, der konnte den Ball annehmen und den Torwart schon fast nach seinem Lieblingsessen fragen, jedoch war sein Schuss dann auch eher ein Schüsschen und stellte keine Gefahr mehr für das Gästetor dar. Vor der Pause dann der Wendepunkt zu Gunsten der Gäste in der Partie. Der FC verliert im Vorwärtsgang auf Höhe der Mittellinie den Ball, wird dann mit gutem Passspiel ausgespielt und anschließend mit einem Schuss aus knapp 20 Metern kalt erwischt. Gegentore so kurz vor der Pause waren noch nie ein gutes Zeichen.

Die 2. Halbzeit begann dort, wo die 1. endete: Mit einem Tor für die Gäste. Ein langer Ball über die Abwehr des FC wird nicht verteidigt, wohl auch, weil jeder mit einem Abseitspfiff rechnete. Selbst Uhlich, der Koppelt mit einem eher nach einem „Ist ja eh Abseits, schieß ich wenigstens noch aufs Tor“-Heber überraschte. Die Fahne blieb unten und die Pfeife stumm. Viele der Zuschauer waren sich jedoch einig, dass es sich um kein Abseits handelte.

In der Folgezeit konnte die Heimelf keine wirkliche Gefahr mehr auf das Tor der Luckauer ausstrahlen. Jedoch kann man sich bei den Luckauern und beim Linienrichter bedanken, dass es beim 0:2 geblieben ist.

Der FC scheidet somit aus dem Pokal aus und hat in der nächsten Woche mit Herzberg den wohl dicksten Brocken vor der Brust.