Guter Kader – schlechtes Wetter. Durchwachsene Verhältnisse gab es am vergangenen Samstag beim Heimspiel unserer zweiten Herrenmannschaft gegen den 1. SV Lok Calau. Den Rasen und die Herren Lauchhammers erwartete eine harte Partie. Der Kreisoberliga-Siebte wollte selbstverständlich auch gegen den letzten Platz Punkte holen, währenddessen unsere Jungs endlich die Abstiegsplätze verlassen wollte. Die Motivation der Hausherren schien zu Beginn größer. Man erspielte sich Chancen, aber keine kam wirklich zwingend aufs Tor. Doch auch die Gäste kamen zu keinen nennenswerten Gelegenheiten, was für eine insgesamt gute Mannschaftsleistung spricht. Allgemein kann man sagen, dass das Tabellenschlusslicht wieder gegen einen vermeintlich besseren Gegner gut mitspielte und somit auch durchaus verdient mit einem 0:0 in die Halbzeitpause ging.

Der zweite Durchlauf ging da weiter, wo der erste aufgehört hat. Beide Mannschaften lieferten sich ein stark umkämpftes Spiel und schenkten sich dementsprechend keinen Meter. Mittelfeldspieler Hühne drehte um die 60. Minute gut auf und brachte den Ball gefährlich auf den Kasten von Lok-Schlussmann Radnick. Mit Fingerspitzengefühl und viel Glück leitete der Torwart den Ball an den Pfosten und leider, für unsere Herren, nicht ins Tor.

Diese Aktion hat dem FCL Mut gemacht und folglich wollten die Herren den Siegtreffer erzielen. Startelf-Debütant Urban wurde im Sturm durch Leppin ersetzt, in der Hoffnung die frische Kraft in Tore umwandeln zu können. Allerdings sollten die Lauchhammeraner erst defensiv gefordert werden. Ein Fehler in der Hintermannschaft ermöglichte dem Joker der Calauer Golly einen guten Torabschluss, bei dem Torwart Renner chancenlos blieb. Die Aufgabe war in den letzten zehn Minuten klar: das Unentschieden festmachen. Dafür tauschten die Hausherren Laufwunder Namsel für den Rückkehrer Sanne und machten in der Offensive Druck. Das und fehlende Kondition machten den Weg für Calau frei innerhalb von 9 Minuten 3 Tore zu erzielen.

Hier wäre definitiv mehr drin gewesen, so viel steht nach 90 Minuten fest und jeder Spieler weiß das. Doch trotzdem sollten die Beteiligten das Positive aus den ersten 80 Minuten mitnehmen und hoffentlich nächstes Wochenende gegen FSV Groß-Leuthen/Gröditsch erneut abrufen und in Zählbares ummünzen